Spielberichte

TVH schlägt sich achtbar

TVH schlägt sich achtbar

Schade! Der TV 05/07 Hüttenberg schlägt sich bei der formstarken HSG Nordhorn-Lingen gut, hat aber dennoch am Ende mit 33:35 (20:18) das Nachsehen. Dabei muss Trainer Stefan Kneer sowohl vor als auch während des Spiels zahlreiche personelle Ausfälle verkraften, die schließlich zu schwer wiegen und die Chance auf einen Überraschungssieg kosten.

Denn bereits im Vorfeld war klar, dass Vit Reichl und Lasse Ohl die Reise nach Nordhorn nicht antreten können und auch Danil Dyatlov musste wegen einer Fußverletzung kurzfristig passen. Zudem hatte die Nachricht von Lasse Ohls schwerem Autounfall die Trainingswoche und den Fokus auf das Sportliche natürlich zusätzlich beeinflusst, weshalb die Vorzeichen für die Partie alles andere als günstig standen.

Dennoch war der TVH zur favorisierten HSG gefahren, um Zählbares einzufahren und hatte lange Zeit die Oberhand im ungeliebten Euregium Nordhorn. Routinier Moritz Zörb, der als einziger verbliebener Kreisläufer in seinem drittletzten Spiel für den TV Hüttenberg vor allem im Angriff noch einmal richtig gefordert war und mit sechs Toren bewies, dass er das Offensivspiel noch lange nicht verlernt hat, erzielte den ersten Treffer der Partie zum 1:0 und auch während der gesamten ersten Hälfte blieben die #HüttenbergerJungs in Führung.

Beim 16:13 (24‘) hatte Leif Haack kurzfristig auf Plus Drei gestellt, doch die HSG egalisierte binnen weniger Minuten. Dennoch konnte der TVH mit einer 20:18-Führung in die Pause gehen. Doch nach Wiederanpfiff konnten die Gäste ihren Vorsprung nur noch kurz verteidigen. Leon Stehl hatte nach 35 Minuten auf 23:21 gestellt, ehe das Spiel auf beiden Seiten hektisch wurde. Ein technischer Fehler jagte den nächsten und zudem leisteten sich die Kneer-Schützlinge zu viele unvorbereitete Würfe oder schlechte Kreisanspiele, so dass die HSG Schritt für Schritt das Ruder an sich nahm.

Beim 29:25 durch drei Treffer in Folge des starken Tarek Marschalls waren die Hausherren eine Viertelstunde vor Schluss erstmals mit vier Toren in Front. Dem TVH, der nun auch noch auf Spielmacher Paul Kompenhans verzichten musste, gingen vor allem im Angriff zunehmend die Ideen und die Puste aus. Das nutzten die seit fünf Spielen in Folge ungeschlagenen Nordhorner und brachten den Sieg über die Stationen 31:27 (49‘), 32:29 (53‘) und 34:30 (56‘) souverän ins Ziel.

Fazit zum Spiel

Stefan Kneer: „Es war keine einfache Woche für uns. Wir haben dennoch versucht, heute den Fokus auf das Sportliche zu legen, was uns über 55 Minuten auch gut gelungen ist. (…) In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber eine Phase, in der wir mehrmals hintereinander einen Fehlpass an den Kreis spielen und Nordhorn das umgehend bestraft. Diesem Rückstand laufen wir dann hinterher. Am Ende bin ich dennoch stolz auf die Mannschaft, denn bei -4 in der 45. Minute hätte das Spiel auch anders ausgehen können. Wir haben nun Zeit zu regenieren und dann wollen wir mit dieser Einstellung und dem Zusammenhalt, den die Mannschaft heute gezeigt hat, in die letzten Spiele gehen.“

TVH: Böhne (1 P. /8%), Shamir (5 P. /18%) – Schwarz (3), Volk, P. Ohl, (4), Zörb (6), Rüdiger, Haack, (3), Anselm, Stehl (3), Kompenhans (3), Schreiber, Kuntscher (10/3)

HSG: van der Merwe (2 P. / 13%), Tschentscher (8 P./30 %) – Wilhelm (7), Gentzel (1), van Berlo, Lux (4/2), Marschall (10), Hüter (1), Zintel, Ruddat (2), Tobeler (8), Els, Sokolic, Erlingsson (2), Potgeter, Lingers

Foto: Till van Dorsten

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