Der TV 05/07 Hüttenberg muss in der Saison 26/27 weiter auf den ersten Auswärtssieg warten. Am Sonntag unterliegen die #HüttenbergerJungs auch im dritten Versuch mit 31:33 (11:15) beim HC Elbflorenz. Dabei nutzen die Dresdner nach einer weitestgehend ausgeglichenen Partie eine kurze TVH-Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit, um sich vorentscheidend abzusetzen.
Denn beim 20:20 hatte Danil Dyatlov achteinhalb Minuten nach Wiederanpfiff den nach einer zunächst komplett auf Augenhöhe geführten ersten Hälfte in der Schlussphase erlittenen 11:15-Pausenrückstand wieder egalisiert. Doch in Unterzahl gelang es den Hausherren erneut, sich durch einen 4:0-Lauf abzusetzen.
Zu viele Fahrkarten leisteten sich die Kneer-Schützlinge in dieser Phase, die die Dresdner mit ihrem starken Tempohandball umgehend bestraften. Auch die Zahl an technischen Fehlern war – jedoch auf beiden Seiten - an diesem Sonntagabend ungewöhnlich hoch. Dreizehn auf Seiten der Gastgeber, Elf beim TVH zählte die abschließende Statistik, wobei der HC in Sachen Ballgewinne mit sieben „Steals“ jedoch deutlich die Nase vorne hatte.
Das alles spielte der angriffs- und abschlussstärksten Mannschaft der Liga in die Karten, die beim 28:22 durch Julius Dieberg (49‘) den Vorsprung sogar noch weiter ausgebaut hatte. Wie so oft zeigten die #HüttenbergerJungs dennoch Moral, kämpften sich Tor um Tor heran und schnupperten beim 30:32 durch Paul Ohl, der an diesem Abend zwar selbst wenig Wurfglück hatte, dafür aber Hüttenbergs besten Torschützen Vit Reichl mehrfach sehenswert bediente, zwei Minuten vor dem Ende sogar noch einmal am Punktgewinn. Doch Dresdens Timo Löser machte mit seinem Treffer zum 33:30 endgültig alle Hoffnungen zunichte.
Trainer Stefan Kneer zeigte sich trotzdem nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben viel von dem, was wir uns vorgenommen hatten, über weite Strecken umgesetzt, haben aber zwei Phasen in jeder Halbzeit, in denen wir es nicht schaffen, das Tempospiel von Dresden zu unterbinden. In der ersten Halbzeit haben wir uns im Angriff sehr schwergetan, finden dann nach der Pause durch einige Umstellungen bessere Lösungen. Dann machen wir aber in der entscheidenden Phase zu viele einfach Fehler. Dennoch haben wir gesehen, dass wir mit 100 % Leistung auch in der Lage sind, auswärts bei einer der Top-Mannschaften und Aufstiegskandidaten mitzuhalten. Daher gilt es für uns jetzt, einfach weiterzumachen und uns weiterzuentwickeln. Dann werden wir sicher auch einige Auswärtsspiele gewinnen.“
TVH: Böhne (1 P./17 %), Shamir (8 P./24 %) – Schwarz, Sehnke (1), P. Ohl (1), Spandau (2), Rüdiger (4), Reichl (8), Haack (1), Gümbel, Weimer, Anselm (2), Dyatlov (5), Schreiber (1), Kuntscher (6/5)
HCE: Mallwitz (12 P. /29 %), Cantegrel – Bensch, Meyer-Siebert, Petersen Norberg (7), Dierberg (3), Preußner (1), Blaha, Skopar (4/1), Aktas, Stavast (1), Greß (5), Fuhrmann (5), Thümmler (2), Löser (5), Seidler
Schiedsrichter: Schwarzmeier / Stewen - Zuschauer: 1.678 - Zeitstrafen in Min. (HCE:TVH): 10:8 – rote Karten: -
Foto: HC Elbflorenz





