Personell gebeutelte Hüttenberger liefern großen Kampf!

Personell gebeutelte Hüttenberger liefern großen Kampf!

Am drittletzten Spieltag der 2.Handball-Bundesligasaison 2021/2022 muss sich der TV 05/07 Hüttenberg nach einer großen kämpferischen Leistung mit 29:32 (14:14) beim HC Empor Rostock geschlagen geben. Betrachtet man die personellen Umstände, mit denen das Team von Johannes Wohlrab bei diesem Auswärtsspiel zu kämpfen hatte, muss man dem jungen TVH-Team trotz der Niederlage ein großes Kompliment aussprechen.

Mit drei Siegen in Folge erspielte sich der TVH eine breite Brust, die jedoch durch die personelle Situation ein wenig schrumpfte. Neben dem Langzeitinvaliden Vit Reichl musste Trainer Wohlrab auf Hendrik Schreiber, Moritz Zörb und Johannes Klein verzichten, was einen herben Verlust darstellte. Nicht nur in der Offensive fehlte somit reichlich Qualität, sondern auch in der Defensive, wo die zentrale Achse mit Zörb und Schreiber in der 3:2:1-Deckung ausfiel. Aus dem Landesliga-Unterbau und der eigenen Jugend stießen Till Uth und Noel Hoepfner hinzu, um die entstandene Lücke bestmöglich zu füllen. Im ersten Durchgang gelang das dem „Original aus Mittelhessen“ auch sehr gut, zumal man mit den Gastgebern bis zum 6:6 in der elften Minuten Schritt halten konnten. Nach einem 3-Tore-Lauf liefen die Mannen um den bärenstarken Kapitän Dominik Mappes zum ersten Mal einem deutlicheren Rückstand hinterher, den der Ex-Hüttenberger Marc Pechstein in der 21. Minute sogar auf 12:8 ausbauen konnte. Die Blau-Weiß-Roten setzten jedoch noch ein Mal zum Halbzeit-Endspurt an und glichen durch einen sehenswerten Treffer von Patrick Jockel in der 29. Minute zum 14:14 aus, was auch den Halbzeitstand bedeutete.

Wetzel avanciert zum Matchwinner

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste besser in die Partie und zwangen den HC schon in der 34. Minute bei einer 17:16-Führung zu einer frühen Auszeit. Davon ließ sich der TVH jedoch nicht beirren, zumal Dominik Mappes kaum zu halten war für die Gastgeber. Der spielintelligente Mittelmann versuchte mit Niklas Theiß einen weiteren schwerwiegenden Ausfall nahezu im Alleingang zu kompensieren und schraubte die Führung in der 43. Minute mit einem Doppelpack auf 22:19 in die Höhe. Bis zur 51. Minute sollte der TVH weiterhin die Führung innehaben, ehe die Stunde von HC-Torhüter Robert Wetzel schlagen sollte. Eine Parade nach der anderen lieferte der Schlussmann ab und hielt seinen „Kasten“ sechs Minuten am Stück sauber, sodass seine Farben sich vorentscheidend auf 30:27 in der 58. Minute absetzen konnten. Am Ende waren es Nuancen und ein herausragender Robert Wetzel, die dieses Spiel entschieden, jedoch kann jeder einzelne TVH-Akteur stolz auf seine kämpferische Leistung sein.

Schiedsrichterinnen: Klinke/Klinke (Bordesholm) - Siebenmeter: 6/5 : 1/1 – Zeitstrafen in Minuten: 4:10 - Disqualifikation: Witte (HC, 20.) - Zuschauer: 3140.

TVH: Plaue, Böhne; Höpfner, Schwarz, Kneer, Kirschner (3), Uth, Opitz, Theiß (3), Fujita, Weber (4/1), Rompf (3), Mappes (12), Ribeiro, Hahn (1), Jockel (3).

Wurfquote Team66%
Erfolgreiche Angriffe59%
Wurfquote 7-Meter (1/1)100%
0
Technische Fehler
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Höchster HPI: 92

Tore: 12

Assists: 4

Trefferquote: 67%

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Johannes Wohlrab:

„Drei Spieltage vor Saisonende haben wir eine Drucksituation, um noch etwas erreichen zu können. Nicht aber um den Klassenerhalt zu schaffen, sondern sogar um aufzusteigen. Wer hätte das denn bitte vor dieser Runde gedacht, dass die jüngste Mannschaft der Liga drei Spieltage vor Schluss um den Aufstieg spielt und nicht um den Abstieg?! Dieser Traum ist jetzt zwar geplatzt, aber man muss wieder zurück in die Realität kommen und sich in dieser bitteren Niederlage trotzdem bewusstwerden, was wir diese Saison geschafft haben. Wenn man bedenkt, mit welcher personellen Situation wir hier in Rostock angetreten sind, kann ich nur Stolz auf meine Mannschaft sein, was sie hier aus sich herausgeholt hat. In der nächsten Drucksituation werden die jungen Spieler dann auch anders agieren, einen Schritt weiter sein und vielleicht weniger technische Fehler produzieren. Genau diese Prozesse und solche Niederlagen sind wichtig, um etwas ganz Großes wachsen zu lassen.“

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