Mit hohem Tempo zum Punktgewinn

Mit hohem Tempo zum Punktgewinn

Im Spitzenspiel der 2.Handball-Bundesliga gab es zwischen dem VFL Eintracht Hagen und dem TV 05/07 Hüttenberg keinen Sieger. Nach einem sehr temporeichen Spiel trennten sich beide Mannschaften mit einem 33:33-Unentschieden und bleiben somit weiterhin in der Spitzengruppe vertreten. Mit 12 Toren und 7 Vorlagen ragte TVH-Kapitän Dominik Mappes aus einem starken Kollektiv heraus.

Wenn der Tabellenzweite auf den Dritten in der 2.HBL trifft, kann man getrost von einem Spitzenspiel sprechen. Findet dieses jedoch am 12. Spieltag beim Aufsteiger aus Hagen gemeinsam mit dem TVH statt, muss man sich verwundert die Augen reiben. Beide Teams sind zweifelsohne die größten Überraschungen der bisherigen Spielzeit und das auch berechtigt, zumal sie einen rasanten und spektakulären Handball spielen. Bevor die Akteure ihrem Können nachgehen konnten, wurde der TVH für sein außerordentliches, soziale Engagement geehrt von VFL-Geschäftsführer Joachim Muscheid. Dieser bedankte sich für eine Spendensumme von 12.500€, die der TV Hüttenberg, gemeinsam mit seinen fantastischen Fans und Unterstützern, in Form eines Benefizspiels vor der Runde für die Flutopfer der Stadt Hagen sammelte. Diese Summe stellt übrigens den Spitzenwert aller Handball-Bundesliga-Mannschaften dar.

Anfangsphase gehört Heimsieben

Von Beginn an präsentierten sich die Gastgeber hellwach und würfelten die 3:2:1-Deckung der Hüttenberger direkt auseinander. Die gefährliche Rückraumachse um Vorlicek, Schmidt und Norouzi war direkt auf Temperaturen und zog in der vierten Minute auf 4:2 davon. Die Wohlrab-Sieben kämpfte sich jedoch in die Begegnung und glich durch den überragenden Dominik Mappes in der achten Minute beim 5:5 aus. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein rasantes Spiel, das für ein drittes Match innerhalb einer Englischen Woche sehr untypisch war. Beide Mannschaften gingen ein unfassbar hohes Tempo und ließen keine Möglichkeit aus, den Ball schnell nach vorne zu tragen. Es waren kaum bis keine Ermüdungserscheinungen zu erkennen, sodass sich zwischenzeitlich ein offener Schlagabtausch entwickelte mit zwei starken Offensivreihen, bei dem die Gastgeber zur Halbzeitsirene die Nasenspitze voraus waren mit 17:16.

Hagen erkämpft sich Punkt in Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber in den ersten Minuten gedanklich noch in der Kabine, was Hüttenberg auszunutzen wusste. Mit einem 3:0-Lauf rissen die Mittelhessen die Führung schnell an sich und bauten diese sogar auf 19:17 aus. Der Aufschwung hatte auf Seiten der Hüttenberger einen Namen – Dominik Mappes. Der Spielmacher zog nicht nur clever die Fäden, sondern strahlte selber reichlich Torgefahr aus. Phasenweise riss er das Spiel dominant an sich und war Ausgangspunkt aller TVH-Handlungen, weshalb er auch seine Farben in der 40. Minute auf 25:22 enteilen ließ. In der zweiten Hälfte sah der TV Hüttenberg die meiste Zeit wie der spätere Sieger aus und auch vier Minuten vor dem Ende lag man mit 33:31 in Front. Hagen stelle auf eine offensive Abwehr um, was Wirkung zeigen sollte. Der TVH fand in der Schlussphase keine klaren Abschlüsse, während Hagen wenige Sekunden vor Ende durch Norouzi zum Ausgleich kam. Den letzten Angriff parierte der VFL-Schlussmann Mahnke, sodass ein gerechtes Unentschieden auf der Leinwand aufleuchtete.

Nächstes TVH-Heimspiel steht bevor

Die nächste Möglichkeit auf einen doppelten Punktegewinn hat der TVH wieder in eigener Halle, wenn man am Samstag, den 27. November (Anpfiff: 19.30 Uhr) den Dessau-Rosslauer HV im Sportzentrum Hüttenberg zu Gast haben wird. Geht in unseren Ticket-Shop auf unserer Homepage, sichert euch eine Eintrittskarte und verpasst nicht das nächste Handballfest im „Hexenkessel Mittelhessens“.

Zuschauer: 739 – Schiedsrichter: Schneider/Hartmann – Zeitstrafen: 6:12 in Minuten – Strafwürfe: 3/3 : 4/4.

TVH: Plaue, Böhne; Schwarz (1), Kneer, Kirschner (3), Opitz, Theiß (2), Fujita, Weber (3), Rompf (1), Zörb (2), Reichl (3), Mappes (12/4), Klein (1), Jockel (1), Schreiber (4).

 

Wurfquote Team67%
Erfolgreiche Angriffe72%
Wurfquote 7-Meter (4/4)100%
0
Technische Fehler
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Höchster HPI: 100

Tore: 12

Assists: 7

7-Meter: 4/4

Stimmen zum Spiel:

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Johannes Wohlrab:

Wohlrab: „Nach so einem Spielverlauf hat man immer ein weinendes Auge, besonders wenn es noch so ein Topspiel war. Wir haben über 60 Minuten ein sehr ausgeglichenes Spiel gesehen, jedoch finde ich, dass wir das taktisch heute in Angriff und Abwehr sehr klug gemacht haben. Im Gesamtkontext muss ich meiner Mannschaft nach der Englischen Woche mit 5:1-Punkten ein riesiges Kompliment aussprechen. Heute war es ein Zweitligaspiel auf sehr hohem Niveau und somit auch ein Leckerbissen für die Zuschauer. Schade, dass es nicht zu zwei Punkten gereicht hat, aber das lachende Auge freut sich über einen Punkt hier in Hagen. Aktuell greifen viele Rädchen ineinander und die Zusammenarbeit zwischen Trainer-Team, Physios, Mannschaft, Geschäftsstelle und sportliche Leitung funktioniert gerade gut und ich hoffe, dass es mindestens bis Ende des Jahres so anhält.“

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Dominik Mappes:

„Wir können zufrieden sein, dass wir einen Punkt geholt haben in Hagen, da dort nicht so viele Teams was holen werden. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt, es ging hoch und runter und somit war es für die Zuschauer bestimmt ein attraktives Handballspiel. Mit 33 geworfenen Toren können wir auswärts wieder zufrieden sein, aber 33 Gegentore sind ein wenig zu viel. Da muss man aber die Qualitäten und die Eins-gegen-Eins-Stärke gerade von Pouya und Vorlicek beachten. Am Ende hätten es natürlich auch zwei Punkte sein können, aber wir müssen mit einem Punkt zufrieden sein und werden hart arbeiten in der Woche, damit wir gegen Dessau wieder zwei Punkte bejubeln können.“

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Tristan Kirschner:

„Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit lange geführt haben, geht diese Punkteteilung in Ordnung, auch wenn es auf der anderen Seite ein weinendes Auge gibt. Wir haben fast eine perfekte Englische Woche abgeschlossen und jetzt setzen wir den Fokus voll auf Dessau, wo wir unserem fantastischen Publikum wieder ein Handballfest bieten wollen.“

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