Heimserie gerissen!

Heimserie gerissen!

Nach sieben Heimsiegen in Folge, musste der TV 05/07 Hüttenberg am 17.Spieltag der 2.HBL die erste Niederlage in eigener Halle hinnehmen. Nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten mussten sich die Gastgeber dem HC Empor Rostock mit 27:34 (14:11) geschlagen geben.

Nahezu jede Serie findet einmal ein Ende, wie auch jetzt beim TVH passiert. Dabei schien in der ersten Halbzeit nahezu alles nach Plan zu laufen, der wiederum im zweiten Durchgang komplett über den Haufen geworfen wurde. Schon vor dem Anpfiff lief nicht alles nach Plan, zumal Abwehrchef Moritz Zörb aufgrund einer Verletzung am Zeh am Spieltag seinen Einsatz absagen musste. Mit Joel Ribeiro, Simon Böhne, Philipp Schwarz und Tobias Hahn standen Johannes Wohlrab vier weitere Akteure nicht zur Verfügung.

TVH mit gelungenem Start

Taktisch begannen die Gäste aus Rostock wie erwartet mit dem siebten Feldspieler. Mit dieser Variante feierte der HC in dieser Saison schon einige Erfolge, unter anderem einen Heimsieg über den Ligaprimus VFL Gummersbach. Gegen den TVH war die Taktik zunächst jedoch nicht von Erfolg gekrönt, da die Hausherren den siebten Feldspieler gut zu verteidigen wussten. Nach elf Minuten markierte TVH-Kapitän Dominik Mappes das 7:3 und nachdem Hendrik Schreiber in der 15. Minute zum 9:5 traf, nahm Gästetrainer Till Wiechers seine erste Auszeit. Zunächst zeigte diese Wirkung, da die Gäste beim 10:8 wieder den Anschluss fanden, jedoch zogen die Hüttenberger das Tempo nochmals an und bauten die Führung bis zur Hälfte auf 14:11 aus. Bei den Gästen lief im ersten Durchgang nicht viel zusammen und auch die rote Karte gegen den Abwehrchef Dennis Mehler passte in dieses Bild.

TVH geht die Kraft aus

Direkt nach dem Seitenwechsel stellte Ian Weber die Weichen auf Heimsieg, als er das 16:11 erzielte und den „Hexenkessel Mittelhessens“ zum Brodeln brachte. Dieser sollte sich jedoch von Minute zu Minute abkühlen, zumal der TVH immer mehr abbaute. Rostock setzte wieder auf den siebten Feldspieler, jedoch sollte die taktische Variante im zweiten Durchgang erfolgreicher sein. In der ersten Hälfte konnten die Hausherren in der Abwehr noch mit einer hohen Laufbereitschaft glänzen, wozu nach dem Wiederanpfiff aber die Kraft fehlte. Ohne den verletzten Zörb fehlte zudem noch der Anker im Deckungsverbund, sodass der HC Empor Rostock den Rückstand sukzessive schrumpfen ließ und in der 42. Minute den 18:18-Ausgleich erzielte. In der 46. Minute folgte für die Gäste der nächste Rückschlag als der ehemalige Hüttenberger Marc Pechstein die rote Karte sah nach seiner dritten Zeitstrafe. Das konnte die Wiechers-Sieben jedoch nicht aufhalten, da sie sich in einen wahren Rausch spielten. Beim TVH funktionierte indes nichts mehr, sodass HC-Kreisläufer Jonas Thümmler in der 50. Minute das 25:20 markierte. Rostock ließ in der Schlussphase nichts mehr anbrennen und ging schlussendlich auch als verdienter Sieger vom Parkett.

Schiedsrichter: Schmitz/Schmitz – Zuschauer: 450 – Zeitstrafen: 10:8 in Minuten – Strafwürfe: 2/2 : 3/3 – besondere Vorkommnisse: rote Karte, 24. Minute, Dennis Mehler, Unsportlichkeit / rote Karte, 46. Minute, Marc Pechstein, dritte Zeitstrafe / rote Karte, 53. Minute, Jesper Schmidt, grobes Foulspiel.

Wurfquote Team55%
Erfolgreiche Angriffe49%
Wurfquote 7-Meter (2/2)100%
0
Technische Fehler
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Höchster HPI: 81

Tore: 5

Assists: 4

7-Meter: 2/2

Stimmen zum Spiel:

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Johannes Wohlrab:

„Wir spielen eine insgesamt gute erste Halbzeit, haben aber schon in dieser Phase den ein oder anderen freien Wurf zu viel liegen lassen. Da hätten wir schon mit einer höheren Führung in die Kabine gehen müssen. In der zweiten Halbzeit hat einfach nichts mehr geklappt. In der Abwehr hatten wir null Zugriff, haben keine Bälle mehr bekommen. Wir haben dann vorne 14 Fehlwürfe, das zeigt, dass dann auch die Kraft gefehlt hat. Vielleicht ist einer der Gründe auch tatsächlich die Müdigkeit, mit der meine junge Mannschaft zu diesem Zeitpunkt der Saison umgehen muss.“

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Dominik Plaue:

„Wir haben gut begonnen und hatten in der ersten Hälfte sogar die Chance, es noch klarer zu gestalten. In der zweiten Hälfte haben wir dann nicht mehr viel zu Stande bekommen und leider konnte ich dem Team auch nicht so helfen, wie ich es mir selber gewünscht habe. Ein Glück bleibt uns aber nicht viel Zeit, um dieser Niederlage hinterher zu trauern. Ab morgen setzen wir dann wieder den Fokus auf Mittwoch und dann wollen wir unseren Fans nochmal einen schönen Jahresabschluss in unserer Halle bescheren.“

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Foto: Röczey

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