Erst Heimsieg dann Public Viewing!

Erst Heimsieg dann Public Viewing!

Mit einem 28:24-Heimerfolg über die Eulen Ludwigshafen bleibt der TV 05/07 Hüttenberg der Spitzengruppe in der 2.Handball-Bundesliga dicht auf den Fersen. Nach dem 12. Heimsieg versammelten sich zahlreiche Eintracht-Fans beim Public Viewing im Sportzentrum Hüttenberg, um die perfekte Europa-Reise der Frankfurter gemeinsam zu bestaunen und im Endeffekt zu bejubeln.

Es war ein denkwürdiger Sportabend im Sportzentrum Hüttenberg. Zum einen kann der TVH nicht in jeder Saison 12 Heimerfolge feiern, des Weiteren gewinnt man nicht jede Spielzeit zwei Mal gegen die Eulen Ludwigshafen und die Krone auf einen perfekten Sportabend setzte dann noch Eintracht Frankfurt auf mit dem Gewinn der UEFA Euroleague. Starten wir jedoch mit dem Handball-Programm, zumal dieses einiges zu bieten hatte, wenn auch weniger in der ersten Hälfte aus Hüttenberger Sicht. Das einzig spielerische Highlight setzte Ian Weber schon in der vierten Minute als er Moritz Zörb mit einem Rückhandpass anspielte und dieser zum 2:1 verwandelte. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte bissen sich die Mittelhessen immer wieder die Zähne an einer großgewachsenen und kompakten 6:0 der Gäste aus und im Tor zeichnete sich immer wieder Matej Asanin aus. Die Eulen verschleppten das Tempo und hatten mit dem Ex- und bald Neu-Hüttenberger Jannik Hofmann den besten Spieler auf dem Parkett, der im ersten Durchgang starke sieben Treffer markieren konnte. Folgerichtig bauten die Eulen ihren Vorsprung sukzessive aus, sodass sie mit einer 14:11-Führung in die Kabine gingen.

TVH offenbart zwei Gesichter

In der Kabine verteilte TVH-Trainer Johannes Wohlrab scheinbar einige Muntermacher, zumal seine Schützlinge sich von einer ganz anderen Seite nach dem Wiederanpfiff präsentierten. Mit einem schnellen Dreierpack glichen die Hausherren in der 35. Minute bereits aus und rissen das spielerische Ruder jetzt auch an sich. Die Lethargie der ersten Hälfte war abgelegt und in der Offensive wirkten die Aktionen entkrampfter als noch im ersten Durchgang. Beim Stand von 19:18 (43.Minute) nahm Gästetrainer Michael Biegler eine Auszeit und konnte schon drei Minuten später das nächste Mal zur grünen Karte greifen, zumal der TVH auf 22:18 enteilen konnte. Jetzt waren es die Eulen, die wenig Esprit versprühten und sich gegen die sattelfeste 3:2:1-Deckung und einen glänzend aufgelegten Simon Böhne sehr schwer taten. Angeführt vom Kapitän Mappes ließen die Gastgeber im Angriff auch nichts mehr anbrennen und brachten die Führung souverän in das Ziel, sodass minutenlange Jubelarien die Spieler in die Kabine begleiteten.

Adler krönen sich zu den Königen Europas

Die Jubelarie sollten noch einmal erklingen an diesem Abend im Sportzentrum Hüttenberg, zumal das Finale der Euroleague noch ausstand zwischen Eintracht Frankfurt und den Glasgow Rangers. In dieser Partie ging es weitaus knapper zur Sache als noch vorher beim Handball, zumal die Eintracht sich erst im Elfmeterschießen mit 5:4 durchsetzen konnte und somit einen historischen Erfolg feiern konnte, welchen zahlreiche Fans im Sportzentrum Hüttenberg beim Public Viewing verfolgten.

Schiedsrichterinnen: Kuttler/Merz (Meckenbeuren). - Siebenmeter: 7/5 : 5/4. - Zeitstrafen: 4:12 in Minuten - Zuschauer: 720.

TVH: Plaue, Böhne; Schwarz (4), Kneer, Kirschner (2), Opitz (1), Theiß (2), Fujita (2), Weber (7/2), Rompf, Zörb (2), Mappes (8/3), Hahn, Johannes Klein, Jockel, Schreiber.

Wurfquote Team70%
Erfolgreiche Angriffe64%
Wurfquote 7-Meter (5/7)72%
0
Technische Fehler
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Höchster HPI: 79

Tore: 2

Assists: 4

Steal: 1

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Johannes Wohlrab:

„Das war ein sehr emotionales und kampfbetontes Spiel. In der ersten Hälfte hatten wir in einigen Belangen noch Probleme, aber in der zweiten Halbzeit hat sich dann das Kraftmanagement wiedergespiegelte, zumal wir schon früh durchgewechselt haben und somit hatten wir hintenraus das Quäntchen mehr Luft. Dementsprechend kam es dazu, dass wir das Spiel so deutlich gewinnen konnten. Des Weiteren hatten wir mit Simon Böhne eine top Torhüterleistung in der zweiten Halbzeit mit 39% gehaltener Bälle. Insofern sprechen wir heute von einem verdienten Sieg.“

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Dominik Mappes:

„Uns war schon klar, was auf uns zukommt. Die Eulen haben eine hohe Qualität, stellen eine kompakte Deckung und haben mit Asanin einen überragenden Torhüter. In der ersten Halbzeit haben wir nicht den Ball laufen lassen, sind zu viel auf den Abwehrspieler gelaufen, wurden zu häufig festgemacht und so fehlte uns der Spielfluss. Hinten haben wir nicht im System verteidigt, sodass ich froh war, dass wir nur mit drei Toren zur Hälfte zurücklagen. Zweite Halbzeit haben wir es dann richtig, richtig gut gemacht. Wir haben dann kompakt und im System verteidigt, sodass wir kaum einen Wurf aus dem Rückraum zugelassen haben und wenn dann war Simon da. Somit konnten wir auch unser Tempospiel aufziehen und dann am Ende auch verdient die zwei Punkte geholt.“

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Foto: Röczey

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